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3. Römer & Keltenfest am 19. und 20.Juni 2021

 

 

Öffnungszeiten

Aktuelle Öffnungszeiten
Öffnungszeiten Auch während der Corona-Pandemie ist das Gelände des Parks unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zur Besichtigung frei zugänglich. Der Innenraum des Lenus-Mars-Tempels und das Café sind zurzeit noch geschlossen, Führungen können gerne über die Tourist-Info in Treis-Karden vereinbart werden.
Eintrittspreise Besucherführer und Besichtigung des Lenus-Mars-Tempels mit Innenbemalung 2 € pro Person (Kinder bis 12 Jahre frei)
Ausführliche Gruppenführungen (nach Anmeldung)
Archäologiepark (ca. 1 Std.) 31 € pro Gruppe
Archäologiepark und Stiftsmuseum (ca. 2 Std.)
60 € pro Gruppe und 2 € Museumseintritt
(Preise für Gruppen bis 25 Pers., jede weitere Pers. zzgl. 1 €)
weitere Gruppenangebote Angebote für Gruppenführungen finden Sie hier
Info Eine direkte Zufahrt von größeren Reisebussen ist nicht möglich (Transfer mit Kleinbussen auf Anfrage möglich)
Martberg-Café Das Martberg-Café erwartet Sie mit leckerem Kaffee, hausgemachtem Kuchen, regionalen Weinen und anderen Spezialitäten

KOMMEN – SEHEN – STAUNEN

Gott Mars und die alte Linde

Die den Martberg versäumen, können davon nur träumen…

zum Beispiel von der schönen Mänade

Eine Mänade - Gespielin des Gottes Dionysos"Die Gäste des Martberges erwarten Altes, Uraltes. Sie erwarten etwas zu erfahren, von der großen Keltenstadt, von der Verehrung der Götter, von der Handwerkskunst in antiker Zeit... Und trotzdem überrascht sie jugendliche weibliche Schönheit!

Mänaden schmücken die herrlich angemalten Wände des zentralen Umgangstempels. In der griechischen Sagenwelt begleiteten sie Dionysos (bei den Römern: Bacchus), den Gott der Trunkenheit und Fruchtbarkeit. Mänaden waren die „partygirls“ bei den ausschweifenden Festen des Weingottes.

Dem Schöpfer der Ausmalungen -Dr. Rüdiger Gogräfe- dienten Funde aus dem Rhein-Mosel-Raum als Vorbilder für sämtliche Motive. Unsere Mänade kommt aus Mainz."

Text und Foto: Hans Herdes

Die den Martberg versäumen, können davon nur träumen…

zum Beispiel von der Göttin Pomona

Pomona

"Durch seine großartige Ausmalung vermittelt der Haupttempel den starken Eindruck eines vornehmen römischen Raumes.

Der umlaufende Fries enthält allerlei Motive aus der antiken Mythologie. So entdeckt der Besucher auch die Gestalt der Göttin Pomona. In ihren Händen hält sie eine Schale mit Früchten. Pomona war die römische Göttin der Früchte. Die Vorlage stammt aus Köln.

Zur Etymologie ihres Namens: Pomona geht zurück auf das lateinische "pomum", d.h. Obstfrucht oder auch Obstbaum.

Ob der Schöpfer der Ausmalungen, der Archäologe Dr. Rüdiger Gogräfe, bei der Auswahl der Göttin Pomona an den Moselort Pommern gedacht hat? Pommern verdankt nämlich seinen Namen einem römischen Landgut, das sich auf die Erzeugung von Obst spezialisiert hatte. Lateinisch: villa pomaria."

Text und Foto: Hans Herdes

Die den Martberg versäumen, können davon nur träumen…

zum Beispiel vom Wunderpferd PEGASOS

files/download/Pegasus Pferd.jpgFür Martbergbesucher ist das Innere des Haupttempels der vielbestaunte Höhepunkt. Die Wandmalereien vermitteln einen lebendigen Eindruck repräsentativer römischer Räume. Als Vorlagen sämtlicher Muster, Farben und Figuren dienten ausnahmslos Funde aus dem Rhein-Mosel-Raum.
Der umlaufende Fries, der die mittlere Zone abschließt, wird von sagenhaften Figuren und Tieren bevölkert. Darunter befindet sich auch Pegasos, das geflügelte Wunderpferd aus der griechischen Sagenwelt.
Dass wir Pegasos in der Nähe des Medusahauptes finden, hat seinen Grund: Während der Enthauptung der schrecklichen Medusa durch Held Perseus, entsprang Pegasos ihrem Leib.
Pegasos kommt –wie Medusa- aus Weißenthurm.

Text und Foto: Hans Herdes

Die den Martberg versäumen, können davon nur träumen …

zum Beispiel von der Martberg- MEDUSA

files/download/medusa.jpgDie prächtige Innenausmalung des wiedererrichteten gallo-römischen Umgangstempels erweckt beim Besucher überraschtes Erstaunen. Der Schöpfer der Ausmalung –der Archäologe Dr. Rüdiger Gogröfe- hat auch das Medusen-Haupt einbezogen. Alle Motive, Muster und Farben geben Funde aus dem Rhein-Mosel-Raum wieder. Auch die Medusa –sie kommt aus Weißenthurm.
Die Medusa ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie –und zwar eine schreckliche. Sie hatte den „bösen Blick“. Jeder, der sie anschaute, erstarrte zu Stein. Ihr Haar bestand aus Schlangen. Es gelang dem Helden Perseus, sie zu töten, zu enthaupten. Dabei benutzte er einen Spiegel, damit er sie nicht anschauen musste.
In der europäischen Kunstgeschichte spielt das Haupt der Medusa eine bedeutende Rolle. Künstler aller Epochen haben das Motiv immer wieder gestaltet, als Gemälde oder Plastik, so z.B. Leonardo da Vinci oder Rubens.
Text und Foto: Hans Herdes

HOC MUNUS PARVOM

Die griechische Sonnenuhr vom Martberg

Bruchstück der antiken Sonnenuhr vom Martberg (Foto: Karlheinz Schaldach)Während der Ausgrabung des gallo-römischen Tempelbezirkes auf dem Martberg wurde im Jahre 2002 ein außergewöhnlicher Fund gemacht. Das Objekt, das zuerst aussah wie das Bruchstück einer einfachen Schüssel aus Sandstein entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als Überrest einer antiken Sonnenuhr. Wie die Nachforschungen von Karlheinz Schaldach, dem renomiertesten Erforscher antiker Sonnenuhren in Deutschland ergaben, handelte es sich dabei um keine gewöhnliche römische Sonnenuhr. Vielmehr ist die Sonnenuhr vom Martberg das außergewöhnlichste Exemplar jener Epoche, das nördlich der Alpen gefunden wurde.

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